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Falsch berechnete Vorfälligkeitsentschädigung

Die häufigsten Fehler bei Bankenabrechnungen

Bei Vorfälligkeitsentschädigungen

  • Wurde die Vorfälligkeitsentschädigung nach den Methoden "Aktiv-Aktiv" oder nach "Aktiv-Passiv"- Vergleich berechnet?
  • Wurde die Vorfälligkeitsentschädigung nach den Methoden "Aktiv-Aktiv" oder nach "Aktiv-Passiv"- Vergleich berechnet?
  • Wurde die Vorfälligkeitsentschädigung korrekt berechnet?

Aktiv-Aktiv Modell für die Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung:

Hier vergleicht der Kreditgeber die entgangenen Zinseinnahmen mit denen, die bei einem Ersatzdarlehen anfallen würden. Sind die Zinsen des Ersatzdarlehens niedriger, kann das betreffende Institut einen Zinsverschlechterungsschaden einfordern

Aktiv-Passiv Modell für die Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung:

Häufiger als mit der aktiv-aktiv Methode wird die Vorfälligkeits-entschädigung bei Kündigung des Darlehensvertrags mit der aktiv-passiv Methode berechnet. Dabei setzt der Darlehensgeber nicht den Wiederanlagezins des aktuellen Darlehenszinses, sondern den Zins öffentlicher Anleihen zum Vergleich an. Auch hier wird durch eine eventuelle Differenz die Vorfälligkeitsentschädigung bestimmt.

Beispiel:
Falsch berechnete Vorfälligkeitsentschädigung

Immobiliendarlehen, Darlehensbetrag 100.000 €, Zinssatz 6,0% p.a. fest, Laufzeit 5 Jahre kein Sondertilgungsrecht, monatliche Abrechnung, Tilgungs-Aussetzungsdarlehen

Der Bankkunde verkauft das Haus nach 2 Jahren und möchte das Darlehen tilgen.

Darlehens-Zins 6% p.a., Wiederanlage-Zins 3,0 % p.a.
daraus folgt eine Zins-Verschlechterung von 3,0 % p.a

 

 
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